1. Personalisierte Suche
Besonders Google hat mit der Einführung der personalisierten Suchergebnisse für Aufregung gesorgt. Der Trend zur personalisierten Suche dürfte sich aber weiter fortsetzen und Suchmaschinen wie Google werden immer mehr soziale Netze für ihren Suchindex auswerten. Die Interaktion mit ihren Kunden wird also eine immer größere Rolle spielen.
2. „Teilen“ in sozialen Netzwerken
Brad Shorr geht davon aus, dass in sozialen Netzwerken geteilte Links in Zukunft auch Einfluss auf die Bewertung im Suchindex haben werden. Derzeit haben diese Inhalte nur den Wert der persönlichen Empfehlung wenn andere Benutzer dieser Netzwerke sie sehen. Es ist aber davon auszugehen, dass sich Firmen wie Google mit der Auswertung dieser Informationen beschäftigen. Auch eine Segmentierung von Suchergebnissen nach bestimmten Kriterien eines sozialen Netzes, wie z.B. nach Listen, wäre denkbar.
3. Segmentierung von Suchergebnissen
In Zukunft werden wir die Suchergebnisse nach vielen Kriterien filtern können. Heute schon ist eine Filterung nach Veröffentlichungsdatum, Ort oder Art des Inhalts möglich. In Zukunft werden aber viel mehr Kriterien zur Verfügung stehen, jeweils mit oder ohne Personalisierung. Es ist wichtig diesen Trend im Auge zu behalten, um sicherzustellen, dass die eigene Website immer in den richtigen Kategorien erscheint. Gerade bei Bilder und Videos ist dies einerseits heute schon eingeschränkt möglich, wird aber auf Grund der großen Nachfrage dieser Inhalte weiter ausgebaut werden.
4. Qualität und Transparenz
Seit der letzten großen Änderung in Googles Suchalgorithmus, dem Panda Update, geht der Trend noch stärker zu immer komplizierteren Algorithmen über. Sogenannte "Black-Hat SEO" Techniken, die schlechte Seiten im Ranking nach vorne befördern, werden immer irrelevanter. Gleichzeitig hat Google aber auch Anhaltspunkte veröffentlicht, an denen man sich orientieren kann und soll. Dies sind allgemeine Fragen an denen sich Google beim Entwickeln des neuen Algorithmus orientiert hat und keine technischen Rezepte. Ziel dieser Transparenz ist es, das viele Websites für Google optimal verarbeitbar sind und somit auch bei starker Segmentierung viele hochqualitative Inhalte zur Verfügung stehen.
5. Google+ und der rel=author Link
Die fünfte Vorhersage von Brad Shorr ist wohl die kontroverseste. Er glaubt, dass Google nicht nur auf Google+ geteilte Inhalte bevorzugt in den personalisierten Suchergebnissen anzeigt, sondern auch anhand einer Verknüpfung von Inhalten mit Profil-Seiten über einen „rel=author“ Link ein Autoren-Ranking aufbaut. Shorr meint, dass eine Verlinkung auf ein Goolge+ Profil am sinnvollsten ist. Ob diese Konzentration bei Google vorteilhaft ist, darf aber bezweifelt werden.
Wie sieht die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung aus?
Brad Shorr ist der Meinung, dass auch für das Suchmaschinenranking das Teilen in sozialen Netzen eine große Rolle spielen wird. Durch die Segmentierung von Suchergebnissen können sich neue Möglichkeiten bieten, den eigenen Inhalt zu präsentieren. Ein gutes Beispiel dafür ist Googles Bewertung des „Reading Levels“. Wenn Sie anspruchsvolle Texte veröffentlichen, kann es passieren, dass diese zwar in normalen Suchergebnisseiten ein schlechtes Ranking haben, aber dafür genau jene Spezialisten erreichen, die zu diesem Thema Texte mit „Advanced Reading Level“ suchen. Besonders wie Google in Zukunft die Autorenschaft bewertet, sollte genau beobachtet werden. Dies könnte zu einer wahren Renaissance des Bloggens führen, da dann Blogposts von beliebten Autoren in den personalisierten Suchergebnisseiten sehr viel Raum bekommen.
Wenn auch Sie ihre SEO-Aktivitäten ausweiten wollen, stehen wir gerne für ein Beratungsgespräch zur Verfügung!
