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Google Analytics ist vom HmbBfDI genehmigt

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Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) bestätigt nun, dass Google die Anforderungen der Aufsichtsbehörden der (deutschen) Länder umsetzt.

Der HmbBfDI teilt auf seiner Website mit, dass Google Analytics unter Berücksichtigung bestimmter Bedingungen „beanstandungsfrei“ betrieben werden kann. Er hat im Auftrag des Düsseldorfer Kreises mit Google lange Gespräche geführt die zu den notwendigen Änderungen geführt haben.

Insbesondere folgende Änderungen ermöglichten diese Einigung:

  • Den Nutzern wird die Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erfassung von Nutzungsdaten eingeräumt. Google stellt ein so genanntes Deaktivierungs-Add-On zur Verfügung. Dieses Add-On war bisher für Internet Explorer, Firefox und Google Chrome verfügbar. Google hat nun Safari und Opera hinzugefügt, so dass alle gängigen Browser berücksichtigt sind.
  • Auf Anforderung des Webseitenbetreibers wird das letzte Oktett der IP-Adresse vor jeglicher Speicherung gelöscht, so dass darüber keine Identifizierung des Nutzers mehr möglich ist. Die Löschung erfolgt innerhalb Europas.
  • Mit den Webseite-Betreibern wird ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes abgeschlossen. (Anm.: Die Nutzungsbedingungen wurden angepasst)

Natürlich ist diese Einigung auf Deutschland bezogen, dennoch ist sie aber auch für Österreich ein positives Signal. Um Google Analytics nun gemäß den Anforderungen der deutschen Datenschutzbehörden zu benutzen sind laut Google folgende Schritte notwendig:

  • Erwähnen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung, dass Google Analytics auf Ihrer Website eingesetzt wird. (Anm.: Dies ist ohnehin eine Nutzungsbedingung von Google)
  • Implementieren Sie die IP-Masken Funktion, die Google Analytics anweist, nicht die vollständige IP-Adresse Ihrer Nutzer zu speichern oder zu verarbeiten.
  • Weisen Sie in Ihren Datenschutzbestimmungen auf die Möglichkeit der Deaktivierung der Google Analytics-Funktion mittels eines Browser Add-on hin. Endnutzer können, falls gewünscht, sehr einfach durch Installation dieses Browser Add-on verhindern, dass Analyse-Informationen an Google gesendet werden.

Wir haben unsere Kunden bereits über diese Möglichkeiten informiert da solche Änderungen auch im Hinblick auf das österreichische Datenschutzgesetz notwendig sind. Wir freuen uns, dass dies auch von den deutschen Behörden für ausreichend befunden wurde. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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